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Manfred Braun dreht, formt, baut keramische Gefäße für den Alltag. Schlicht, edel, zeitlos und vor allem brauchbar. Ein kleines Ritual soll es sein, wenn man aus einem seiner Kelche trinkt, das möchte er so - täglich.


Daneben entstehen in seiner Werkstatt am Donnersberg auch frei geformte Unikate, die er leuchten lässt und folglich auch Leuchtobjekte nennt. Sie sind perforiert, tausendfach gepierct und immer hoch gebrannt. Resultat ist ein sehr angenehmes Licht, das durch die Brechung und Reflexion am Material entsteht - beides sehr meditativ, das strahlende Objekt, wiewohl auch die Arbeit daran.


Er arbeitet für Menschen die Sorgfalt und einen angemessen hohen Aufwand für die einfachen Dinge zu schätzen wissen und die Spaß daran haben Dinge zu gebrauchen, die dauerhaft halten was ihre optische Präsenz verspricht.


Materialien:

Zur Herstellung seiner Gefäße verwendet er am liebsten Tone aus dem Westerwald, die er bei ca. 1300°C zu hartem Steinzeug brennt.

Bei den gebauten und frei geformten Unikaten kommen auch Tone bzw. keramische Massen aus Frankreich und Spanien hinzu.

Seine Glasuren sind ausnahmslos Eigenentwicklungen und bestehen vorwiegend aus Feldspat, Quarz, Kaolin und gefundenen Lehmen aus seiner Umgebung.




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